Dell hat eine neue Version für die PowerStore-Speicherplattform veröffentlicht. Das Update umfasst Erweiterungen in den Bereichen Speicherdichte, Cybersicherheit und Dateisystemverwaltung. Ziel der Aktualisierung ist es, Kosten zu senken und den operativen Betrieb zu vereinfachen.
Höhere Speicherdichte
Dell führt QLC-Laufwerke mit einer Kapazität von 30 Terabyte ein. Unternehmen können damit bis zu zwei Petabyte effektiver Datenmenge in einem Rack-Gehäuse mit zwei Höheneinheiten unterbringen. Das verdoppelt die Speicherkapazität pro Einheit im Vergleich zu vorherigen Modellen und verbessert die Energieeffizienz um bis zu 23 Prozent. Das Unternehmen reagiert damit nach eigener Aussage auf Anforderungen an höhere Speicherdichten, weil Kunden zunehmend Energie und Platz im Rechenzentrum sparen müssen.
Verbesserte Datensicherheit
Hinsichtlich der Datensicherheit integriert die neue Softwareversion erweiterte Replikationsmöglichkeiten. Das System unterstützt nun die synchrone Replikation über Fibre Channel für Block-Workloads, um Datenverluste zu verhindern. Für Dateisysteme steht eine asynchrone Replikation über Fibre Channel zur Verfügung, die Wiederherstellungspunkte (RPOs) von fünf Minuten ermöglicht. Zusätzlich gibt es eine Metro-Sync-Funktion für Dateien mit automatischem Failover. Um kritische Änderungen am Speicher vor unbefugten Zugriffen zu schützen, führt Dell eine Mehrparteien-Authentifizierung ein. Bevor sensible Aktionen durchgeführt werden können, ist die Genehmigung durch einen zweiten Administrator erforderlich.
Erweiterte NFSv4.2-Features
Für die Verwaltung von Dateisystemen unterstützt PowerStore nun Funktionen des Standards NFSv4.2. Dazu gehören Server-Side Copy zur Reduzierung des Netzwerkverkehrs beim Kopieren von Daten sowie Sparse Files zur Kapazitätsoptimierung. Per “Labeled NFS” lassen sich Dateien sicher zwischen verschiedenen Umgebungen teilen.
Eine neue Analysefunktion namens „Top Talkers“ erlaubt Administratoren Einblicke in die Ressourcennutzung. So lassen sich Nutzer mit hohem Datendurchsatz oder hohen IOPS-Werten identifizieren.
Über die Plattform Dell AIOps lassen sich Software-Updates nun zentral über eine Cloud-Konsole für mehrere Systeme gleichzeitig steuern.
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