NVIDIA hat für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Gesamtumsatz von 46,7 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben. Das entspricht einem Anstieg von 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein beträchtlicher Teil dieses Umsatzes stammte von nur wenigen Abnehmern.
Laut einer Einreichung bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde stammten fast 40 Prozent des Umsatzes aus dem zweiten Quartal von zwei einzelnen Kunden. Ein spezifischer Kunde, der von NVIDIA als „Kunde A“ bezeichnet wird, machte 23 Prozent des gesamten Umsatzes im zweiten Quartal aus. Ein zweiter Kunde, als „Kunde B“ genannt, trug 16 Prozent zum Umsatz des Quartals bei. Die Identität dieser Kunden wurde in der Einreichung nicht offengelegt.
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Für die erste Hälfte des Geschäftsjahres waren Kunde A für 20 Prozent und Kunde B für 15 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich. Zusätzlich trugen vier weitere Kunden jeweils 14, 11, nochmals 11 und 10 Prozent zum Umsatz im zweiten Quartal bei.
NVIDIA gab an, dass es sich bei diesen Abnehmern um „direkte“ Kunden handelt. Dazu gehören Erstausrüster (OEMs), Systemintegratoren oder Distributoren, die Chips unmittelbar von NVIDIA erwerben. Indirekte Kunden wie Cloud-Dienstanbieter und Internetunternehmen beziehen NVIDIA-Chips über diese direkten Kunden. Aus diesem Grund ist es unwahrscheinlich, dass große Cloud-Anbieter wie Microsoft, Oracle, Amazon oder Google die direkten Kunden A oder B sind, auch wenn sie indirekt für einen Teil der Ausgaben verantwortlich sein könnten. Die Finanzchefin von NVIDIA, Colette Kress, erwähnte laut einem Bericht auf Tech Crunch, dass große Cloud-Dienstanbieter 50 Prozent des Umsatzes im Bereich Rechenzentren ausmachten, wobei der Rechenzentrums-Umsatz wiederum 88 Prozent des gesamten Unternehmensumsatzes darstellte.
Die Konzentration des Umsatzes auf eine kleine Gruppe von Kunden birgt ein erhebliches Risiko. Allerdings verfügen diese Kunden über beträchtliche liquide Mittel und erwirtschaften hohe freie Cashflows. Es wird erwartet, dass sie in den kommenden Jahren umfassende Investitionen in Rechenzentren tätigen werden.
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