Sam Altman hat sich in einem Tweet bei den Softwareentwicklern für ihre Arbeit bedankt. Dabei hat er entscheidend dazu beigetragen, dass viele Softwareentwickler ihren Job verloren haben oder noch verlieren werden. Entsprechend fallen die Reaktionen aus.
Bekanntlich ist der zunehmende Einsatz von KI einer der Gründe, warum viele Jobs bedroht sind oder bereits abgebaut wurden. Das betrifft insbesondere Softwareentwickler, Software Engineers und ähnliche Positionen. Durch Vibe Coding lassen sich Anwendungen, die bisher Monate an Entwicklungszeit erforderten, in Stunden oder Tagen entwickeln und maßgeschneidert an die jeweiligen Anforderungen anpassen. Dabei wird allerdings vergessen, dass die daraus resultierende Software häufig Fehler und Sicherheitslücken enthalten kann.
Sam Altman, CEO von OpenAI, sah sich jetzt offenbar dazu berufen, in einem Tweet auf X den Softwareentwicklern für ihre Arbeit zu danken. Er fühle so viel Dankbarkeit für die Menschen, die extrem komplexe Software Zeichen für Zeichen erstellten. Bemerkenswert hier ist die Wahl des Präteritums. Offenbar hält Altman diese Zeit für beendet. Weiter schreibt er, es sei bereits schwierig, sich daran zu erinnern, wie viel Aufwand das wirklich bedeutete.
Was vielleicht gut gemeint war, kommt bei den betroffenen Personen gar nicht gut an. Während manche schreiben, das sei schön zu hören, vor allem, wenn als Dank die Jobs gestrichen werden, haben andere passende Memes erstellt, um die Situation zu beschreiben. Hier eine kleine Auswahl:
Altman gilt nicht gerade als Meister der Kommunikation, und auch dieser Tweet dürfte wohl eher nach hinten losgehen.
OpenAI steht ohnehin in der öffentlichen Kritik. Dafür hat nicht zuletzt der Deal mit der US-Regierung zum militärischen Einsatz von KI gesorgt. Konkurrent Anthropic hatte dieses Geschäft abgelehnt, weil die US-Regierung nicht bereit war, bestimmte Verwendungszwecke wie die Massenüberwachung von Bürgern oder die autonome Steuerung von Waffensystemen ohne menschliche Kontrolle auszuschließen.
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