OpenAI sucht einen 'Head of Preparedness' für seinen Standort in San Francisco. Die Position ist im Team 'Safety Systems' angesiedelt, das für die verantwortungsvolle Entwicklung und den Einsatz leistungsfähiger KI-Modelle zuständig ist.
Bedeutung von Preparedness und das Framework
OpenAI versteht unter „Preparedness" das systematische Verfolgen von und Vorbereiten auf Fähigkeiten von Frontier Models, die neue Risiken für schwere Schäden mit sich bringen könnten. Als schwere Schäden definiert das Unternehmen den Tod oder schwere Verletzungen von Tausenden Menschen oder wirtschaftliche Schäden in Höhe von Hunderten Milliarden Dollar.
Die Grundlage für diese Arbeit bildet das Preparedness Framework (PDF) von OpenAI. Es definiert Rahmenbedingungen zur Messung und Abwehr dieser Risiken. Das Framework kategorisiert Risiken in überwachte Bereiche, zu denen biologische und chemische Bedrohungen, Cybersicherheit und die autonome Selbstverbesserung der KI gehören. Zudem definiert das Framework Schwellenwerte für Fähigkeiten. Wenn ein System diese Werte erreicht, schreibt das Regelwerk vor, dass Sicherheitsmaßnahmen das Risiko minimieren müssen, bevor das Modell eingesetzt oder weiterentwickelt wird.
Aufgaben der Position
Der Head of Preparedness verantwortet die technische Strategie und die Umsetzung des Preparedness Frameworks. Zu den zentralen Aufgaben gehört das Erstellen und Koordinieren von Bewertungen der Modellfähigkeiten, Bedrohungsmodellen und Gegenmaßnahmen. Die verantwortliche Person beaufsichtigt das Design von Schutzmaßnahmen in den Hauptrisikobereichen und stellt sicher, dass diese technisch fundiert sind.
Eine weitere Aufgabe ist die Weiterentwicklung des Frameworks, wenn neue Risiken oder externe Erwartungen entstehen. Die Position erfordert die Leitung eines kleinen Teams sowie die Zusammenarbeit mit Forschungs-, Technik-, Produkt- und Policy-Teams, um die Sicherheitsvorgaben in die reale Anwendung zu integrieren.
OpenAI CEO Sam Altman schreibt dazu auf X, KI-Modelle seien inzwischen im Bereich der Computersicherheit so leistungsfähig, dass sie bereits kritische Schwachstellen entdecken könnten. Es brauche ein gutes Verständnis darüber, wie die wachsenden Fähigkeiten missbraucht werden könnten und wie man die potenziellen Nachteile sowohl in den eigenen Produkten als auch in der Welt begrenzen könne.
Auf die Stelle sollten sich laut Altman alle diejenigen bewerben, die dazu beitragen möchten, Cybersicherheit auf höchstem technischen Niveau zu gewährleisten und gleichzeitig Missbrauch auszuschließen, auch für Systeme im Bereich biologischer Fähigkeiten und sich selbst verbessernder Systeme.
Gleichzeitig merkt Altman an, dass es sich um einen Job mit viel Stress handele – und man werde gleich ins kalte Wasser geworfen.
Anforderungen und Vergütung
OpenAI verlangt von Bewerbern tiefe technische Expertise in Bereichen wie maschinelles Lernen, KI-Sicherheit, Evaluierungen und Sicherheit. Kandidaten müssen Erfahrung in der Gestaltung strenger Bewertungen für komplexe technische Systeme sowie in der Führung technischer Teams vorweisen. Die Fähigkeit, klare technische Urteile unter Unsicherheit zu fällen und diese verständlich zu kommunizieren, ist ebenfalls gefordert.
Die Stelle ist mit einem Jahresgehalt von 555.000 US-Dollar dotiert. Zusätzlich bietet das Unternehmen Aktienoptionen an, die ebenfalls einen enormen Gegenwert haben dürften.
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