Mark Zuckerberg plant umfassende Investitionen in neue Gigawatt-Rechenzentren. Außerdem soll ein „Elite-KI-Team" aufgebaut werden.
Meta und sein CEO Mark Zuckerberg haben große Ambitionen beim Ausbau der KI-Fähigkeiten des Unternehmens. Das unterstrich Zuckerberg in einem Post auf der Plattform "Threads". Dort schrieb er, um Superintelligenz aufzubauen, konzentriere er sich darauf, das beste Team mit der größten Talentdichte der Branche aufzubauen. Man werde außerdem hunderte Milliarden US-Dollar in Rechenleistung investieren. Das Kapital dafür sei vorhanden.
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Zuckerberg wies außerdem auf einen Bericht von SemiAnalysis hin, demzufolge Meta das erste Unternehmen sei, das einen Supercluster mit einer Kapazität von mehr als einem Gigawatt online bringe.
Meta baut derzeit mehrere Cluster mit einer Leistung von jeweils mehreren Gigawatt. Das erste trägt den Namen Prometheus und soll im Jahr 2026 online gehen. Ein weiteres Rechenzentrum mit dem Namen Hyperion soll bis zu einer Leistung von 5 Gigawatt erweiterbar sein. Laut Zuckerberg sind außerdem mehrere Titan-Cluster im Bau. Eines dieser Cluster alleine decke eine Fläche ab, die einem großen Teil von Manhattan entspreche.
Auf seinem Weg zur Superintelligenz hat Meta bereits verschiedene Investitionen getätigt. Dazu gehört auch der Kauf von 49 Prozent der Anteile an Scale AI, einem Unternehmen, das sich mit der Verfeinerung von KI-Modellen befasst. Meta soll dafür rund 15 Milliarden US-Dollar ausgegeben haben. Der jüngste Zukauf von Meta ist Play AI. Das Unternehmen will mithilfe von KI menschlich klingende Stimmen erzeugen.
Zudem will Meta viel Geld in die Anwerbung neuer Mitarbeiter stecken. Dafür soll alleine früherer Apples Head of Basic Models, Ruoming Pang, ein Angebot über rund 200 Millionen US-Dollar erhalten haben.
Problematisch bei den ambitionierten Plänen von Meta sind nicht zuletzt die Auswirkungen auf Umwelt und Klima. So soll beispielsweise das Prometheus-Rechenzentrum in Ohio mit Strom aus Gaskraftwerken betrieben werden. Angesichts der gewaltigen Leistung, die für den Betrieb der Rechenzentren erforderlich ist, sind hohe CO2-Emissionen zu erwarten.
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