OpenAI hat mit einer neuen Version von ChatGPT Images gegenüber Google nachgelegt und liefert mit GPT Image 1.5 ein neues Bildmodell, das eine deutliche Verbesserung gegenüber seinem Vorgänger darstellt.
GPT Image 1.5 ist ab sofort für alle ChatGPT-Nutzer sowie über die API verfügbar und soll die Erstellung von Bildern deutlich beschleunigen.
Verbesserte Bearbeitung und Textdarstellung
Mit GPT Image 1.5 gelingt die nachträgliche Bearbeitung von generierten Bildern deutlich besser als mit seinem Vorgänger. Laut OpenAI ermöglicht das neue Modell präzisere Änderungen, ohne dass das gesamte Bild neu interpretiert werden muss. Nutzer können spezifische Anpassungen vornehmen, wobei Elemente wie Gesichtszüge, Lichtverhältnisse und die Bildkomposition weitgehend erhalten bleiben. Zudem soll eine bis zu viermal höhere Geschwindigkeit bei der Generierung möglich sein.
Neben der Bildbearbeitung wurde auch die Darstellung von Text innerhalb von Grafiken überarbeitet. Das Modell kann außerdem komplexe Anweisungen und Layouts zuverlässiger umsetzen als die Vorgängerversion.
Auch die Darstellung fotorealistischer Bilder und das Rendern einer Vielzahl von Gesichtern auf einem Bild wurden deutlich verbessert. Das zeigt der folgende Vergleich zwischen GPT Image 1 (rechts) und GPT Image 1.5 (links).

Fehler können noch immer passieren
OpenAI räumt ein, dass es trotz aller Verbesserungen noch zu Fehlern bei der Bilderzeugung kommen kann. Im folgenden Beispiel hat sich zwar die Darstellung der Tiefseewelt im Vergleich zum Ergebnis des Vorgängers deutlich verbessert, doch stimmen noch immer nicht alle wissenschaftlichen Details. OpenAI spricht von 70 Prozent richtigen Ergebnissen im gezeigten Beispiel.

Neue Benutzeroberfläche
Für die Interaktion mit dem Bildgenerator hat OpenAI einen speziellen Bereich in der Seitenleiste von ChatGPT eingeführt. Dieser Bereich soll Nutzern als eine Art kreatives Studio dienen und bietet unter anderem voreingestellte Filter sowie Vorschläge für Prompts.
Wettbewerbssituation und Marktumfeld
Die Veröffentlichung von GPT Image 1.5 zum jetzigen Zeitpunkt dürfte auf den verschärften Wettbewerb von OpenAI mit Google zurückzuführen sein, denn ursprünglich sollte das neue Bildmodell erst im Januar auf den Markt kommen.
Sam Altman hatte kürzlich einen „Code Red" ausgerufen, weil Google mit seinen Produkten Gemini 3 und Nano Banana Pro Marktanteile von OpenAI gewinnen konnte. Google hatte zuletzt Erfolge auf verschiedenen Bestenlisten verzeichnet, woraufhin OpenAI seine Pläne für den neuen Bildgenerator beschleunigte. Bereits in der Vorwoche hatte das Unternehmen mit GPT-5.2 ein neues Textmodell für den professionellen Einsatz vorgestellt.
Verfügbarkeit und Kosten
Das neue Bildmodell wird ab sofort für alle Nutzer ausgerollt und ist sowohl per ChatGPT Images als auch per API verfügbar. Die neue Bildumgebung in ChatGPT steht zunächst nicht für Business- und Enterprise-Kunden bereit. Diese sollen später folgen.
Entwickler, die das Modell über die API nutzen, zahlen für GPT Image 1.5 20 Prozent weniger als für das Vorgängermodell GPT Image 1.
Ihr Wartungsspezialist für alle großen Hardware Hersteller
Durch Jahrzehnte lange Erfahrung wissen wir worauf es bei der Wartung Ihrer Data Center Hardware ankommt. Profitieren Sie nicht nur von unserer Erfahrung, sondern auch von unseren ausgezeichneten Preisen. Holen Sie sich ein unverbindliches Angebot und vergleichen Sie selbst.
Weitere Artikel
Cisco Nexus HyperFabric AI Cluster: Integrierte End-to-End-Lösung für generative KI-Infrastrukturen mit NVIDIA-Technologie
Generative KI stellt wachsende Anforderungen an die Rechenzentrumsinfrastruktur und verändert bestehende IT-Architekturen grundlegend. Cisco und NVIDIA präsentieren eine optimierte
Enis CO₂-neutrale Datacenter-Offensive: 1-GW-Projekt in Kooperation mit MGX und G42
Ein ehrgeiziges Vorhaben soll Italiens Position in der Rechenzentrumslandschaft deutlich stärken. Mit bis zu einem Gigawatt an geplanter Rechenzentrumsleistung
Google Cloud stellt A4X VMs auf Basis von NVIDIA GB200 NVL72 vor
Google Cloud hat seine A4X Virtual Machines (VMs) vorgestellt, die auf dem NVIDIA GB200 NVL72 basieren. Die neuen VMs sind
Zum Inhalt springen



