Google und EnBW haben einen Stromabnahmevertrag (PAA) im Leistungsumfang von 100 MW geschlossen. Der Strom stammt aus der gerade im Bau befindlichen Offshore-Windkraftanlage He Dreiht in der deutschen Nordsee.
Das deutsche Energieunternehmen EnBW aus Karlsruhe und Google haben einen auf 15 Jahre laufenden PAA abgeschlossen. EnBW liefert an Google Strom aus Windenergie mit einer Leistung von 100 Megawatt. Der Strom kommt aus dem Offshore-Windpark He Dreiht. Dieser wird derzeit in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der Nordsee gebaut. Er befindet sich etwa 85 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum und etwa 105 Kilometer westlich der Insel Helgoland.

Google verfolgt ehrgeizige Ziele und hat sich vorgenommen, bis zum Jahr 2030 nur noch CO2-freie Energie zu beziehen. Angesichts eines rasant steigenden Energiebedarfs durch den Ausbau von Rechenzentren, die vor allem für KI-Anwendungen genutzt werden, ist Google hier auf ein breites Portfolio verschiedener Energiequellen angewiesen.
Peter Heydecker, Vorstand für Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur bei Google, sieht on der Vereinbarung ein starkes Signal für den Umbau des Energiemarktes. Man leiste mit diesem PAA einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Industrie und der Digitalbranche. Mit He Dreiht und dem PPA beweise EnBW, dass der Bezug großer Mengen sauberer Energie bereits heute möglich sei.
He Dreiht soll nach Fertigstellung eine Leistung von insgesamt 960 MW liefern. Das entspricht in etwa der Leistung, die ein mittelgroßes Atomkraftwerk erzeugt.
Ihr Wartungsspezialist für alle großen Hardware Hersteller
Durch Jahrzehnte lange Erfahrung wissen wir worauf es bei der Wartung Ihrer Data Center Hardware ankommt. Profitieren Sie nicht nur von unserer Erfahrung, sondern auch von unseren ausgezeichneten Preisen. Holen Sie sich ein unverbindliches Angebot und vergleichen Sie selbst.
Weitere Artikel
Google rollt Gemini 3 Deep Think aus
Der mit Spannung erwartete Deep-Think-Modus von Gemini 3 ist da: Google stellt diesen zunächst für AI-Ultra-Abonnenten zur Verfügung. Etwa
‚Code Red‘: Warum Sam Altman ‚Alarmstufe Rot‘ bei OpenAI ausgerufen hat
OpenAI steht unter Druck. Das Unternehmen befindet sich im Krisenmodus. Der von Sam Altman ausgerufene ‚Code Red‘ ist die Reaktion
Nvidias 100-Milliarden-Investition in OpenAI noch nicht in trockenen Tüchern
Die von Nvidia und OpenAI angekündigte Investition von 100 Milliarden US-Dollar, die Nvidia in den KI-Anbieter stecken möchte, könnte
Zum Inhalt springen



