Deep Fission will verschiedenen Partnern Strom aus SMRs tief im Boden mit einer Gesamtleistung von 12,5 Gigawatt liefern.
Die Technologie von Deep Fission sieht vor, jeden Reaktor eine Meile (rund 1,6 Kilometer) unterirdisch zu platzieren. Das umgebende Gestein soll eine passive Abschirmung und natürliche Eindämmung bieten. Der Ansatz soll die Sicherheit und den Schutz verbessern, die Oberfläche zu reduzieren und einen schnelleren, kostengünstigeren Weg zur Bereitstellung zu ermöglichen. Deep Fission schätzt, dass sich dadurch die Gesamtkosten im Vergleich zu traditionellen Kernkraftwerken um 70 bis 80 Prozent reduzieren lassen. Das Unternehmen gibt geschätzte Stromgestehungskosten von 5–7 Cent pro Kilowattstunde an.
Das Unternehmen kombiniert in seinem proprietären Design Methoden aus der Nuklear-, Öl- und Gas- sowie Geothermie. Für die Lieferketten werden handelsübliche Teile und leicht verfügbares, schwach angereichertes Uran (LEU) verwendet.
Co-Gründerin und CEO von Deep Fission, Liz Muller, wies darauf hin, dass angesichts des starken Wachstums bei KI und Rechenzentren ein Wettlauf um die notwendige Energiesicherung stattfinde. Deep Fission sei bestrebt, Strom zu liefern, der die aktuelle Nachfrage decke.
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Der spezifische SMR-Typ, der als Deep Fission Borehole Reactor 1 (DFBR-1) bekannt ist, ist ein Druckwasserreaktor, Das Modell produziert 15 MWt (thermisch) und 5 MWe (elektrisch) und hat einen geschätzten Brennstoffzyklus von zehn bis 20 Jahren. Der DFBR-1 ist für die Platzierung in einem 30-Zoll-Bohrloch konzipiert. Das entspricht einem Durchmesser von etwa 76 Zentimetern. Die Tiefe von bis zu einer Meile sorgt für einen hydrostatischen Druck, der dem Druck in Standard-Druckwasserreaktoren ähnelt. Deshalb benötigt der DFBR-1 keine dickwandigen Druckbehälter.
Die ersten geplanten Standorte sollen in Texas, Utah und Kansas liegen.
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